Offener Brief der IG-Med an Gesundheitsminister Jens Spahn

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nie war es leichter als zur Zeit mit zivilem Ungehorsam noch eine Änderung der geplanten gesundheitspolitischen Katastrophen zu verhindern.

Wir müssen nur einmal ganz konsequent „NICHTS TUN!“

Stellen wir uns vor, wir sollen die Telematik-Infrastruktur in unseren Praxen installieren lassen – und keiner macht mit. Selbst wenn man uns 1% Honorarkürzungen androht, ist das ein wesentlich geringeres Risiko, wie das, was man uns durch Gesetzesverstöße gegen §203 StGB oder unsere ärztliche Berufsordnung aufbürden würde.
Stellen wir uns vor, wir sollen unsere Termine an die Terminservicestellen melden – und keiner macht mit!
Stellen wir uns vor, dass man uns zu 25 Pflichtsprechstunden in der Woche verdonnert – und keiner arbeitet mehr als das Geforderte. Und hat stattdessen Zeit für Privatsprechstunden.
Stellen wir uns vor, es soll 5 offene Sprechstunden pro Woche angeboten werden – und keiner tut es. Wie will man uns – eine „aussterbende Rasse“ dazu zwingen? Wer soll statt uns die Versorgung der Patienten sicherstellen?

Wir haben deshalb einen offenen Brief an Herrn Spahn verfasst und zur Mitzeichnung unter diesem Link eingestellt.
Den Brief zum Ausdrucken und Verschicken finden Sie hier

Bitte informieren Sie Ihre Kollegen und bitten Sie sie um Unterstützung.

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